Artikel: 13 April 2025 14:56: Digitale Therapien
Die digitale Intervention mBraze wurde speziell für Frauen entwickelt, die nach Brustkrebs eine antihormonelle Behandlung (Tamoxifen) erhalten.
Ziel der App ist es, die Anzahl der Spätfolgen/Nebenwirkungen der Behandlung zu verringern und die Lebensqualität zu verbessern. Das Ziel ist, den Anteil der Frauen zu erhöhen, die die Behandlung durchhalten können, wodurch ihr Rückfallrisiko gesenkt wird. Langfristig hofft mBraze, zu einer Verringerung der Inanspruchnahme des Gesundheitssystems, des Rehabilitationsbedarfs und der Krankentage beitragen zu können.
mBraze wurde in Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal, Patienten, klinischen Forschern, Pharmaunternehmen und Medizintechnikunternehmen entwickelt, um die Behandlung sowohl für die Patienten als auch für die Kliniken zu erleichtern.
Zielgruppe
Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs, die eine adjuvante endokrine Brustkrebsbehandlung erhalten.
Zweck
Reduzierung von Spätfolgen/Nebenwirkungen der Behandlung, Verbesserung der Lebensqualität, Erhöhung des Anteils der Patientinnen, die die adjuvante endokrine Behandlung abschließen, sowie Beitrag zur Senkung des Gesundheitsaufwands, des Rehabilitationsbedarfs und der Krankentage.
Laufende Validierung
mBraze wurde 2018 in einer Pilotstudie mit 15 Patientinnen getestet (wissenschaftliche Publikation). In den Jahren 2021-2022 wurde die App nach einer weiteren Bedarfsanalyse in Zusammenarbeit mit Fachkrankenschwestern und Patientinnen weiterentwickelt.
Die PACED-Forschungsstudie (RCT) mit 300 Patientinnen und einer Interventionsdauer von 12 Monaten wird 2022-2024 an den Brustzentren der Region Stockholm durchgeführt: Capio St. Görans Krankenhaus, Karolinska Universitätskrankenhaus und Södersjukhuset. Die Studie wird von der Schwedischen Brustkrebsvereinigung, Novartis Schweden, AstraZeneca und dem Innovationsfonds der Region Stockholm gesponsert.
Regulatorisch
mBraze wird auf einer CE-gekennzeichneten (MDR) medizintechnischen Plattform bereitgestellt.
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